Mit Google-KI ermittelt:
Tilly/Rettig-Stichprobe
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- Untersuchungsgegenstand: Veröffentlichte Bilanzen und Finanzdaten von großen börsennotierten Aktiengesellschaften des Kaiserreichs aus zentralen Branchen wie dem Bergbau, der Eisen- und Stahlindustrie sowie dem Maschinenbau. [1, 2]
- Ziele der Stichprobe: Analyse der internen und externen Unternehmensfinanzierung (z. B. Rolle von Banken, Einbehaltung von Gewinnen vs. Wertpapieremissionen) während der Hochphase der deutschen Industrialisierung. [1]
- Historische Relevanz: Die Stichprobe lieferte den quantitativen Gegenbeweis zu älteren Annahmen über die Verteilung von Eigen- und Fremdkapital und zeigte detailliert, wie Großunternehmen ihr Wachstum langfristig über den Kapitalmarkt refinanzierten. [1]
Das Investitions- und Finanzierungsverhalten deutscher Großunternehmen 1880–1911. [1]
- Wissenschaftlicher Durchbruch: Die Arbeit gilt in der deutschen Cliometrie (quantitative Wirtschaftsgeschichte) als Meilenstein. Rettig wertete systematisch historische Unternehmensbilanzen (hauptsächlich aus Salings Börsenjahrbuch) aus, um Investitionsmuster empirisch zu belegen. [1]
- Internationale Veröffentlichung: Aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Relevanz für die Erforschung des deutschen Corporate-Governance- und Bankensystems wurde die Dissertation 1981 im renommierten New Yorker Verlag Arno Press in einer Buchfassung neu aufgelegt. [1, 2]
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Mit ChatGPT ermittelt:
Erstpublikation
Die Erstpublikation, auf die sich die spätere Bezeichnung „Tilly-Rettig-Stichprobe“ bezieht, lässt sich etwas genauer einordnen:
- Rudi Rettig: Das Investitions- und Finanzierungsverhalten deutscher Großunternehmen 1880–1911, Dissertation, Universität Münster, 1978. Diese Arbeit bildet die zentrale Datengrundlage.
- Richard Tilly veröffentlichte ebenfalls 1978 den Aufsatz „Das Wachstum industrieller Großunternehmen in Deutschland 1880–1911“. GESIS weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Beitrag auf den von Rettig erhobenen Daten beruht.
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Für die wissenschaftliche Einordnung der gesamten Untersuchung (Datenerhebung und Auswertung) siehe:
https://search.gesis.org/research_data/ZA8490
Rettig: https://histat.safe-frankfurt.de/index.php/en/project/details/7479A466C30AAD8BDF14FD154527F69E
Rettig: https://access.gesis.org/dbk/69084
Tilly: https://access.gesis.org/dbk/68977
https://www.jstor.org/content/oa_chapter_edited/jj.22361876.8?seq=1 S.174-191
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- Entstehung: Der Schutz entstand automatisch 1978 mit der Niederschrift. Es bedurfte keines Copyright-Zeichens oder einer Anmeldung.
- Rechteinhaber: Der alleinige Urheber ist Rudi Rettig. Sein Doktorvater Richard Tilly hat keine Anteile an diesem Urheberrecht, da eine Dissertation zwingend eine selbstständige wissenschaftliche Arbeit sein muss. [1]
- Dauer: Das deutsche Urheberrecht schützt das Werk bis zu 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (§ 64 UrhG). Die Arbeit ist somit keineswegs gemeinfrei.
Das Verhältnis zur Urheberschaft
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Chronologie:
(1) April 1974 Aushändigung des Dissertationsthema
/ wissenschaftl. Assistent an der Uni Münster bis Dez. 1976
/ wissenschaftl. Referent beim Leibniz-Institut RWI Essen ab Jan. 1977
(2) Feb. 1978 Abgabe der nicht gedruckten Dissertation / Rigorosum
(3) Juni 1978 Veröffentlichung Tilly
– Verwendung der Daten und Ergebnisse der Dissertation
– keine Angabe bzgl. Datenquellen und Urheberschaft !!!
(4) Okt. 1978 Veröffentlichung der Dissertation Uni Münster / Promotion
(5) Juli 1981 Veröffentlichung der Dissertation als Buchausgabe bei Arno Press New York
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Vergleich der Quellen:
Rettig Dissertation:
1978 https://archive.org/details/IA41555408_0011
Tilly Veröffentlichungen:
1978 https://access.gesis.org/dbk/68977
1980 https://www.jstor.org/content/oa_chapter_edited/jj.22361876.8?seq=1 S.174-191
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Vergleich und Download der Quellen: